Rundbrief 01/2016

Ein Ereignis folgt auf das andere! Wir erleben derzeit aufregende und verändernde Monate – mehr als je zuvor!
Ich möchte mich bei Euch entschuldigen, dass ich so lange keinen Rundbrief geschickt habe. Das alles liegt alleine daran, dass hier die Arbeit wächst und gedeiht. Leider ist unser Team bisher nicht mitgewachsen, was wir sehr dringend verändern müssen. Denn alles hat eine Zeit - und jetzt brauchen wir endlich mehr Mitarbeiter: mehr Freiwillige in Deutschland, die uns tatkräftig unterstützen. Mehr Mitarbeiter hier in Mada, und auch mehr finanzielle Mittel. Heute also endlich ein neuer Rundbrief, diesmal etwas länger!

Weiterbildung unserer Hebammen. Geburtenzahlen nehmen zu. Dienstplan Veränderung.
Seit vielen Jahren ist es mein Traum und Ziel, mein Hebammenwissen hier in Madagaskar weiter zu geben. Seit September 2015 haben wir nun rund um die Uhr für Geburten und Notfälle geöffnet! Diensthabend war bisher in allen Nächten, an allen Abenden & Wochenenden ich alleine.

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Rundbrief 03/2015

Ein langer Sommer liegt hinter uns!
Gemeinsam mit den Kindern war ich diesen Sommer in Deutschland. Ein wenig Urlaub – doch vor allem viele Besuche und Gespräche. Fanilo und Fifaliana waren immer dabei. Von Berlin bis Basel, insgesamt 6000 km waren wir unterwegs. Ich bin sehr dankbar, wir haben neue Freunde gewonnen, wir konnten unsere Arbeit in verschiedenen Gruppen und Kreisen vorstellen und hoffen nun, dass sie uns in Zukunft darin unterstützen. Auch wenn es anstrengend war, es war schön, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Hier ein kurzer Zeitungsbericht von unserem Sommerfest in Pflaumheim:
Die Mobile Hilfe Madagaskar e.V. feierte am 18. Juli 2015 bei afrikanischem Wetter im Landgasthof Hock in Pflaumheim ihr diesjähriges Sommerfest und 5-jähriges Bestehen. Sowohl Mitglieder und Freunde des Vereins, als auch die Leute aus Pflaumheim und Umgebung, aber auch weit angereiste Gäste konnten sich bei diesem tollen Fest von den Kochkünsten von Alexander Hock überzeugen, der an diesem Tag seine Gerichte mit madagassischen Gewürzen verfeinerte. Zum Kaffee hatten viele fleißige Helfer eine Vielzahl verschiedener Kuchen gebacken.

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Rundbrief 02/2015

Unser Leben auf Madagaskar ist niemals langweilig. Ein Notfall, eine Geburt, ein Familiendrama, kaputte Autos und andere Abenteuer gehören zum Alltag. Den typischen Tag gibt es für mich und mein Team quasi niemals. Wir haben zwar einen Dienst-& Einsatzplan aber dennoch sind wir mehrmals wöchentlich gefordert, spontan zu sein, Lösungen zu finden und das Unmögliche möglich zu machen.
So auch an einem Tag im Juni, als der Anruf aus dem Dorf Beroroa kam. Als Distrikthauptstadt verfügt Beroroa über ein Krankenhaus - das im Vergleich zu unserem Einsatz im Oktober 2014 nun schon 5 Betten hat. Damals lagen noch alle Patienten auf Strohmatten am Boden. Die 15 jährige Lalao hatte schon viele Tage Wehen und es war nun endlich klar, dass sie auf normalem Wege nicht entbinden konnte.

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